Schrobenhausens erste Sonnenbatterie - (08.10.2012 Schrobenhausener Zeitung )

Schrobenhausen. Strom selbst erzeugen, speichern und rund um die Uhr verbrauchen – seit kurzem ist das normaler Alltag in einem Schrobenhausener Einfamilienhaus. Denn im Keller der Familie Peters steht jetzt im Flur eine Sonnenbatterie mit einer Speicherkapazität von 4,6 Kilowattstunden – die allererste in Schrobenhausen.

Das Ehepaar Peters macht sich mit der Anschaffung des Akku-Systems fast völlig unabhängig vom Stromversorger. Die Photovoltaikanlage liefert den Strom, der zunächst im Haus verbraucht wird. In einem zweiten Schritt wird „überflüssiger Strom“ in der Sonnenbatterie gespeichert und kann auch dann verbraucht werden, wenn die Sonne nicht (mehr) scheint. Wenn mehr Strom benötigt wird, als zu Verfügung steht, wird er, wie gewohnt, aus dem Netz bezogen. „Wir hatten sogar schon einige Tage, an denen wir gar keinen Strom eingekauft haben“, lacht Bettina Peters. „Natürlich haben wir in unserem Zwei-Personen-Haushalt keinen übermäßigen Stromverbrauch, doch das Gefühl an manchen Tagen komplett vom Netzbetreiber unabhängig zu sein, macht einfach Spaß.“ Tatsächlich kann man auf dem Display der Batterie an einer Statistik ablesen, dass an zwei Tagen der letzten Woche 100% Autarkie herrschten. Auch Schrobenhausens Stadtratsmitglied und Umweltreferent Peter Mießl hat sich die Sonnenbatterie bei den Peters schon angeschaut und war von den Leistungsdaten richtig beeindruckt. Als Architekt und Vorstand des eee e.V. (Energie effizient einsetzen) ist er an solchen innovativen Möglichkeiten immer interessiert. Die Installation mit der kompletten Einbindung ins Hausnetz dauere in der Regel nur einen Tag.

Informationen zur Sonnebatterie finden Sie hier

Umweltreferent Peter Mießl besichtigte Schrobenhausens erste Sonnenbatterie und ließ sich die Funktionsweise und Handhabung von Bettina Peters erklären.

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